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Warum du dir nicht jeden Sommer „das Beste" schuldig bist

  • Autorenbild: Anja Horn
    Anja Horn
  • 27. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Okt.


Was ist der beste Sommer?

Drei Wochen am Meer? Der lang ersehnte Roadtrip? Oder einfach ein paar stille Tage im Schatten eines alten Baumes? Wir leben in einer Zeit, in der selbst die Auszeit effizient sein soll. Möglichst erlebnisreich. Möglichst besonders. Möglichst instagrammable. Doch was, wenn genau das den Urlaub anstrengender macht als den Alltag?


Fernweh oder Flucht?

Nicht jede Sehnsucht nach der Ferne ist echter Aufbruch. Manchmal wollen wir nur weg. Vor dem Lärm. Vor Entscheidungen. Vor uns selbst. Es ist okay, sich danach zu sehnen. Doch eine Reise kann nur heilsam sein, wenn du weißt, wovor du fliehst – und wohin du wirklich willst.


Du bist niemandem Rechenschaft schuldig

Du musst dich nicht erholen, um wieder zu funktionieren. Du musst nichts erleben, um etwas zu erzählen zu haben. Du darfst einen Sommer lang nichts vorweisen – außer einem klareren Blick. Der Urlaub gehört dir. Nicht dem Vergleich. Nicht der Erwartung.


Reisefreiheit ist ein Geschenk

Reisen ist heute fast selbstverständlich. Doch es bleibt ein Privileg. Eines, das viele nicht haben – wegen Herkunft, Einkommen, Gesundheit oder politischen Grenzen. Vielleicht ist die größte Freiheit nicht, überall hinzukönnen. Sondern dorthin zu gehen, wo du dich selbst nicht verlierst.


Wie viel Sinn braucht Urlaub?

Nicht jeder Urlaub muss spirituell sein. Nicht jede Reise muss dich verändern. Doch vielleicht darf sie dir etwas zeigen: Was dir fehlt. Was dir guttut. Wer du geworden bist.

Sinn entsteht nicht durch Ort oder Aktivität. Sondern durch die Frage, mit der du losfährst.


Das Beste? Vielleicht ist es kleiner, als du denkst

Ein Moment ohne Plan. Ein Gespräch mit einem Fremden. Ein Sonnenuntergang, den du nicht fotografierst. Vielleicht ist das Beste nicht das Teuerste. Nicht das Weiteste. Nicht das Spektakulärste. Sondern das, was du wirklich fühlst. Wenn du es dir erlaubst, einfach da zu sein.



Urlaub ist kein Leistungsnachweis. Sondern ein Raum. Für Stille. Für Sehnsucht. Für dich. Manchmal reicht das vollkommen.



Schaukel die am Meer hängt


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